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Juli 2016
KimCarson
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Orgelmusik bei Kerzenschein

Die evangelische Kirchengemeinde St. Johannes Wasserburg freut sich sehr, dass Inge Pilgram, am Freitag, 22. Juli ab 21:00 Uhr in der St. Johannes Kirche Wasserburg, ein Orgelkonzert bei Kerzenschein geben wird.

Wer so etwas bereits mal erleben durfte, weiß, dass damit die Musik nochmals eine ganz besondere „Note“ bekommt. Die diesjährige „Orgelmusik bei Kerzenschein“ möchte unterschiedliche Ausprägungen der Gattung Orgelphantasie vorstellen.

Wie der Name besagt, haben viele Komponisten sich dieser freien, der Improvisation angenäherten Kompositionsform bedient, um ihre musikalischen Gedanken auszudrücken. So finden wir streng fugierte Teile neben unerwarteten harmonischen Wendungen und Takt- und Tempowechseln. Choralmelodien werden reich verziert, und es gibt Echospielereien ebenso wie die musikalische Darstellung eines Sommergewitters.

Die Organistin Inge Pilgram-Minn, aus Wasserburg gebürtig, lebt in der Nähe von Basel. Sie widmet sich mit grossem Einsatz der Orgel-, Cembalo- und Kammermusik und freut sich auf viele geneigte Zuhörer.

Der Eintritt ist frei, aber mögliche Spenden kommen der Kirchengemeinde selbst zugute.

 

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Es erschien bisher leider kein Pressetext.

“Singende Gitarre” – Oder „Here comes the sun“ während es draußen regnete.

Zweites Konzert mit dem Solo-Gitarristen voller Erfolg – stehender Applaus

Stellvertretend  für den ev. Kirchenvorstand von St. Johannes übernahm Hans-Günther Winkler die Begrüßung zum zweiten Konzert mit dem australischen Sologitarristen Peter Pik. Er bat um Verständnis, dass das Konzert in die Kirche verlegt wurde und nicht wie vorgesehen, im Innenhof der Gemeinde abgehalten würde. Nicht alle knapp 100 Konzertbesucher fanden die Entscheidung gut, doch man hätte draußen das Konzert witterungsbedingt abbrechen müssen…..

So konnte man die musikalische Weltreise mit Peter Pik ohne Unterbrechung genießen. Und eigentlich stimmt es auch gar nicht, wenn man von Sologitarrist spricht. Denn Peter Pik ist Bassist, Gitarrist und Sangeskünstler in Personalunion. Denn er schafft es mit seiner Fingerfertigkeit, dass man bei so manchem Titel wirklich das Gefühl hatte, die Gitarre singt, denn er selbst könne nicht singen, meinte Peter Pik „aber eben meine Gitarre“.

Und die musikalische Weltreise war auch eine Zeitreise, denn ein Johann Sebastian Bach „Air on G String“ in der Kombination mit „White Shade of Pale“ war da ebenso zu hören, wie seine eigenen Titel „Spanish Christmas“ oder „Stagefright“.  Endlich sei auch der so oft gewünschte neuseeländische Titel „Pokarekare Ana“ auf die neue CD gebrannt worden, wie er freudestrahlend mitteilte. Leicht schmunzeln musste nicht nur Peter Pik, als er den Titel „Here comes the sun“ spielte. In der St. Johannes Kirche war längst die Sonne mit ihm und seiner nur über einen Kofferverstärker verstärkten E-Gitarre aufgegangen, draußen dagegen hatte es da bereits zu gewittern begonnen.

 John Lennon hätte sich sicher gefreut, wenn er sein „Imagine“ so hätte hören können. Ob Wasserburg als Funkytown gelten könnte, wer weiß, so wurde halt die St. Johannes Kirche kurzerhand zur Disco umfunktioniert. Kuriosität am Rande. Als Peter Pik während des Konzertes zwei Personen ganz besonders begrüßte, hörte sich das für alle wie „Ossis“ an und rief einiges Stirnrunzeln hervor. Bis die Erklärung kam, dass Peter Pik „Aussies“ meinte, also zwei Landsleute von ihm aus Australien seien heute auch hier im Konzert. Auch mehrmaliger stehender Applaus konnte es nicht verhindern, dass auch dieses tolle Konzert mal enden musste. Doch Peter Pik kam dem Publikum zuvor, denn er könne sich ein drittes Konzert in Wasserburg vorstellen, was die Konzertbesucher mit Begeisterung aufnahmen. Somit darf man gespannt sein, wann Peter Pik 2017 wieder in Wasserburg seine Gitarre und so manchen Konzertbesucher zum Mitsingen bzw. Mitsummen animiert.